10 Kommentare

  1. Mit Klappscheinwerfern kann lediglich mein 1970 Chrysler 300 aufwarten. Beim MX-5 habe ich mich wegen des Saisonbetriebs bewusst gegen die erste Serie (mit Klappscheinwerfern) entschieden. Die sind mir mittlerweile einfach zu schade, um sie im Winteralltag zu verbrauchen.
    Mein Toyota Sera kann lichttechnisch für sich verbuchen, eines der ersten Serienfahrzeug mit Projektionsscheinwerfern gewesen zu sein. Geklappt wird da allerdings nix.

    1. Author

      Verstehe…und verständlich. Beim Toyota habe ich doch glatt auf Klappscheinwerfer getippt. Wieder was gelernt.

      @ Falcon, du alter Wämser: Wäre es nicht spätestens jetzt mal an der Zeit, auch deine klappbaren Highlights der automobilen Sammelkunst vorzustellen? So mit Historie und so…weiße, ne?

  2. Definitiv einen Blick wert! Ich muss gestehen, da auch bei weitem nicht umfassend bewandert zu sein, aber weitere mir geläufige Lichtspielereien wären etwa das Dodge Super-Lite der Modelljahre ’69/’70 oder das Kurvenlicht, das prominent im Tucker ’48 und der Citroën DS (zuvor aber bereits auch von Cadillac und Tatra) eingesetzt wurden.
    Und dann wäre da noch das – aus meiner Sicht – bedauernswerte Verschwinden der Klappscheinwerfer und Scheinwerferabdeckungen über die man mal sinnieren könnte…

    1. Author

      Dann heißt es jetzt, erst mal sammeln. Skurriles aus der Welt der Lichtspielereien. Ich nehme das mal auf. Da gibt’s auch den Autolichtblog u.a. von Sandmann. Hin und wieder eine nette Inspiration zum Thema. Ja, und speziell das Sterben der Klappscheinwerfer sollte man mit einem Nachruf versehen. Hast du nicht sogar Anschauungsobjekte im Fuhrpark? So Richtung Toyota und Mazda?

  3. Author

    Was die schon dagewesenen Bling-Bling-Details früherer Zeit angeht, so bin ich beeindruckt. Was da alles schlummert, ist mir noch gar nicht bekannt.
    Ich habe Einblick in eine Sammlung der amerikanischen Beleuchtungsinnovationen von Kombiinstrumenten zwischen den 50ern und 70ern. Viel mehr kann ich bisher nicht aufweisen.

    Wäre es nicht mal an der Zeit, das ganze Thema journalistisch umfassend aufzubereiten?

  4. Author

    Danke für die Kommentare!
    So gesehen, würde ich natürlich in 20 Jahren den Duftspender beim Fähnchenhändler bevorzugen. Aber dann gibt es es zum Glück für diese Systeme keine Ersatzkartuschen mehr. Höchstens noch diese eine, die seit 15 Jahren im Spender festgegammelt ist, weil sie ausgelaufen ist und mit ihrer Umwelt eine untrennbare Einheit gebildet hat.
    Aber den Hello-Kitty-Bentley lass ich stehen! Komme was wolle!

  5. Ha! Alles schon dagewesen. Duftpaket für die Klimaanlage? Gab’s Anfang der ’90er bei Toyota für einige JDM-Modelle gegen ca. 32000 JPY Aufpreis. Nannte sich damals „Air Fantasy“ und ist heute aufgrund seiner Skurrilität extrem gesucht.
    Und auch die Lauflicht-Blinker einiger aktueller Fahrzeuge sind keine wirklich neue Erfindung: Ford und Chrysler verkauften bereits in den späten ’60ern Autos mit „sequential turn signals“ (damals natürlich noch mit Mechanik!). Auch dieses relativ seltene Feature trifft bei Interessierten heute eigentlich durchweg auf Begeisterung.
    So gesehen sind mir all die ausgefallenen Extras wesentlich lieber als der viel verwerflichere Trend zum Einheitsbrei der Ausstattungslinien „Trend“, „Sport“, „Comfort“ und wie sie alle heißen.

  6. Aber ist der Duftspender nicht der Röhrenfernseher der Neuzeit?
    Genau dein Beispiel:
    In 20 Jahren stehen beim Fähnchenhändler zwei identische Wagen. Einer mit Duftspender einer ohne. Welchen würdest du nehmen?
    Also ich würde sofort zum Spender greifen. Ausstattungsporn galore!

  7. Author

    Ich glaube, bei mir bekommt Skoda den Pokal der Nützlichkeit mit dem Regenschirmhalter mit Abtropffunktion in der Türverkleidung.

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