4 Kommentare

  1. Als ehemaliger Saugdieselfahrer (240D), Audi A2 TDI-Firmenautotreter und nun Superb TDI-Fahrer mag ich den Diesel. Aber ich sehe ihn als Schweizer entspannter als das in D der Fall ist. Meine Oldies aber bleiben Benziner, mit Vergaser, 2bbl und 4bbl 😀

    1. Author

      Ich glaube auch, dass viel mit der manisch-depressiven Stimmung beim Diesel in Deutschland zu tun hat. Zuerst fast 20 Jahre als Heilsbringer und Problemlöser an allen Fronten gefeiert. Selbst Audi ist ja mit einem TDI Rennen gefahren. Und dann kam der Abschluss als Sündenbock für alle Probleme des Landes. Und die dafür verantwortlichen Hersteller tun heute in ihren Vertretungen so, als ob sie davon nicht betroffen sind.

  2. Als überzeugter Benzinerfahrer fahre ich bewusst keine Diesel. Das ist keine Mode, das tue ich seit Jahrzehnten schon. Ich schaue mit Genugtuung auf die kommenden Diskussionen der Dieselabhängigen und dem absoluten Chaos, was die Entwicklungen der nächsten Zeit (Fahrverbote) nach sich ziehen wird.
    Lieber Rayman, ich erlaube mir ein „selbst Schuld“ an dieser Stelle. Aber weißt ja, wie das gemeint ist.

    1. Ja, sehe ich so ähnlich. Dieselmotoren gehören in Landmaschinen, Laster oder Schiffe.
      Bei etwaigen Fahrverboten sollte man jedoch auch als Besitzer von Youngtimer-Benzinern nicht allzu laut frohlocken: Da es in der aktuellen Diskussion über Luftreinhaltung in Städten nicht um Feinstaub-, sondern Stickoxid-Emissionen geht, könnten durchaus auch Benziner bis einschließlich „Euro 2“-Einstufung darunter fallen (vgl. Pressemitteilung des VerwG Stuttgart vom 28.07.2017), denn da gelten ähnliche Grenzwerte (>150 mg/km) wie bei Euro-5-Dieselmotoren (180 mg/km).

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