4 Kommentare

  1. Du bist an dem Punkt für das klassische Dilemma, aus Liebhaberei den Wagen ohne Kosten und Mühen zu scheuen, am Laufen zu halten, oder einen Schlussstrich zu ziehen, denn wirtschaftlich ist das nicht mehr – und es wird sicherlich nicht besser. Als ich meinen W203 neu aufgebaut habe, war das auch nur durch Liebhaberei zu erklären. Das investierte Geld sehe ich nie wieder. Da müssten schon 30 oder 40 Jahre ins Land ziehen.

    1. Author

      Man glaubt es nicht, aber just nach der letzten Revision ist der Seilzug der Motorhaubenentriegelung gerissen. Und ich muss dringend das Kühlwasser auffüllen. Zum Kotzen. Fühlt sich an, wie beim Mini. Das ist wohl in der Tat ein Dilemma. Erstmal werde ich zur Ablenkung den W210 als Sommerfahrzeug wieder auspacken und das Problem damit bequem vertagen.

  2. Wirf die alte Lichtmaschine noch nicht zu weit weg. (Wird bei dem Gewicht wohl auch schwer.)
    Da ist ja nicht viel dran, das kaputtgehen kann. Ich würde zunächst mal auf den Spannungsregler oder die Kohlen tippen. Gerade letzteren könnte man es nach 400 000 km ja auch nicht krumm nehmen.

    1. Author

      An sich keine Atomwissenschaft. Wäre da nicht die Teilemafia der VAG. In den Werkstattanweisungen heißt es bereits, dass ein Zerlegen zum Zwecke der Instandsetzung von Spannungsregler oder Kohlen nicht vorgesehen ist. Dann ist das Gehäuse auch noch mit Sicherheitsschrauben verschraubt (netter Versuch, aber man beachte die böse Absicht dahinter) und der Generator ist von der Pfandregelung im Konzern ausgeschlossen. Man kann also davon ausgehen, dass dieses Teil (bis zu 780 EUR, je nach VW Version) mit voller Absicht auf dem Schrott landet. Kleinserie und so. Dabei unterscheiden sich die Versionen nur bei den Kühlmittelflanschen und das Ding wird neben dem Phaeton immerhin auch bei Porsche und Bentley eingesetzt. Ich könnte mich ja aufregen…

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